Gebrauchsanweisung für jeden Kombinationstest der folgenden Drogen: Amphetamin, Benzodiazepin, Kokain, Marihuana, Methyldioxymethamphetamin, Ketamin, Opiate, synthetisches Marihuana K2/Spice.
Ein-Schritt-Test zur simultanen qualitativen Bestimmung von Arzneimitteln und deren Metaboliten im menschlichen Urin.
Vorsichtsmaßnahmen Dieses Produkt ist nicht für medizinische oder diagnostische Zwecke bestimmt.
Nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.
Bewahren Sie den Teststreifen bis zur Verwendung im geschlossenen Beutel auf.
Alle Proben sind als potenziell gefährlich einzustufen und müssen daher mit den gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei potenziell infektiösen Produkten behandelt werden.
Nach Gebrauch muss das Panel gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgt werden.
Im geschlossenen Behälter bei einer Temperatur zwischen 2° und 30°C lagern.
Die Teststreifen sind bis zum auf dem Packungsetikett angegebenen Verfallsdatum haltbar.
Der Teststreifen sollte bis zur Verwendung im geschlossenen Beutel aufbewahrt werden.
Nicht einfrieren.
Nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.
Verwendungszweck und Zusammenfassung Screeningtest zum gleichzeitigen Nachweis mehrerer Drogen.
Aufgrund ihrer Schnelligkeit und Sensitivität gelten immunologische Tests als die am weitesten verbreiteten Urin-Screeningtests zum gleichzeitigen Nachweis von Drogenmissbrauch.
Der One Step Test Strip Brush (Urin) ist ein schneller, lateraler Durchfluss-Immunochromatographietest zur qualitativen Bestimmung der folgenden Drogen ohne Hilfsmittel:
| Prüfen |
Kalibrator | Grenzwert (ng/ml) |
Kokain (COC) Amphetamin (AMP) Methyldioxymethamphetamin (MDMA) Marihuana (THC) Opiate (OPI) Benzodiazepin (BZO) Ketamin (KET) Synthetisches Marihuana K2/Spice |
Benzolecnogina D-Amphetamin D,L-metildiossimetamfetamina 11-nor-Δ9-THC-9 COOH Morfina Oxazepam Ketamin jwh-018 e jwh-073 |
300 1.000 500 50 2.000 300 1.000 50 |
Dieser Test liefert lediglich vorläufige Analysedaten.
Zur Bestätigung des Analyseergebnisses müssen spezifischere chemische Methoden eingesetzt werden.
Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GC/MS) gelten als bevorzugte Bestätigungsmethoden.
Jedes Ergebnis bei der Feststellung des Vorhandenseins von Drogenmissbrauch muss mit klinischen Überlegungen und professionellem Urteilsvermögen in Zusammenhang gebracht werden, insbesondere wenn das vorläufige Ergebnis positiv ist.
Es handelt sich um einen Schnelltest auf Urinbasis, der keine speziellen Instrumente erfordert.
Der Test nutzt Antikörper, um erhöhte Konzentrationen bestimmter Substanzen im menschlichen Urin gezielt nachzuweisen.
Die Verweilzeiten sind für jede Substanz nur Näherungswerte, da sie je nach Anwendungshäufigkeit, Körpermasse, Alter, Gesundheitszustand, Arzneimitteltoleranz und pH-Wert des Urins variieren.
Das Produkt kann das Vorhandensein von Betäubungsmitteln im Urin erst nach deren Verstoffwechselung nachweisen.
KOKAIN (COC) Kokain ist ein starkes Stimulans des zentralen Nervensystems und ein Lokalanästhetikum, das aus der Kokapflanze gewonnen wird.
Die Substanz wird häufig durch Inhalation, intravenöse Injektion oder durch Rauchen der Grundsubstanz selbst verabreicht.
AMPHETAMIN (AMP) Amphetamin ist eine Substanz, die auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.
Die Substanz wird häufig durch Inhalation oder Einnahme selbst verabreicht.
Hohe Dosen führen zu einer verstärkten Stimulation des zentralen Nervensystems und rufen Euphorie, erhöhte Wachheit, verminderten Appetit sowie ein Gefühl gesteigerter Energie und Kraft hervor.
Akutere Reaktionen rufen Angstzustände, Paranoia, Halluzinationen und psychotisches Verhalten hervor.
METHYLDIOXIMETHAMPHETAMIN (MDMA) Ecstasy ist kein Stimulans, obwohl es mit Amphetaminen die Fähigkeit teilt, Blutdruck und Herzfrequenz zu erhöhen.
Es führt zu Veränderungen der Wahrnehmung, wie z. B. erhöhter Lichtempfindlichkeit, Schwierigkeiten beim Fokussieren und verschwommenem Sehen.
Die Wirkung, die bei praktisch jedem auftritt, der diese Substanz einnimmt, ist das Zusammenbeißen der Kiefer.
MARIHUANA (THC) Tetrahydrocannabinol ist der Wirkstoff in Cannabis.
Beim Rauchen oder oralen Konsum erzeugt THC Euphorie.
Bei regelmäßigem Konsum kommt es zu Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses und Lernverzögerungen; zudem können vorübergehende Episoden von Verwirrtheit und Angstzuständen auftreten.
Relativ starker Langzeitkonsum kann mit Verhaltensstörungen einhergehen.
Opioide (OPI) Die Klasse der Opiate umfasst alle aus dem Schlafmohn gewonnenen Substanzen, darunter natürliche Verbindungen wie Morphin und Codein sowie halbsynthetische Substanzen wie Heroin.
Opioide wirken schmerzlindernd, indem sie das zentrale Nervensystem dämpfen.
Zu den Entzugserscheinungen können Schwitzen, Zittern, Übelkeit und Reizbarkeit gehören.
Opioide können oral oder intravenös, intramuskulär und subkutan verabreicht werden.
Die Konsumenten können den Stoff auch intravenös oder durch Inhalation einnehmen.
BENZODIAZEPIN (BZO) Es handelt sich um Medikamente, die häufig zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen, Schlafstörungen, epileptischen Anfällen und Alkoholentzugssyndrom verschrieben werden.
Ein abruptes Absetzen kann Symptome wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit, Schwitzen, Zittern, Schwäche, Angstzustände und Veränderungen der Wahrnehmung hervorrufen.
KETAMIN (KET) Ketamin ist ein dissoziatives Anästhetikum zur Anwendung beim Menschen und in der Veterinärmedizin.
Es wird in Italien unter den Namen Ketalar, Ketanest und Ketaset vertrieben und ist beim Menschen als „H“-Medikament eingestuft. Es darf ausschließlich im Krankenhaus von einem Anästhesisten/Reanimationstechniker angewendet werden.
Wie alle Neuroleptika und Psycholeptika kann es missbraucht und zu Rauschzwecken verwendet werden, was als Betäubungsmittel gesetzlich verboten und sanktioniert ist.
SYNTHETISCHES K2/SPICE-MARIJUANA (K2/SPICE) Synthetisches Marihuana oder K2 ist eine psychoaktive Pflanze und Chemikalie, die beim Konsum die Wirkung von Marihuana nachahmt.
Besser bekannt unter den Handelsnamen K2 und Spice, die beide allgemein als Bezeichnung für jedes synthetische Marihuana-Produkt verwendet werden.
Prinzip Der One Step Test Strip Panel (Urin) ist ein immunochromatographischer Schnelltest, der auf dem Prinzip der kompetitiven Bindung basiert.
Im Urin vorhandene Medikamente konkurrieren mit ihren Konjugaten um die gleichen Bindungsstellen am Antikörper.
Während des Tests wandert eine Urinprobe durch Kapillarwirkung entlang der Membran.
Ist ein Arzneimittel in der Urinprobe in einer Konzentration unterhalb des Grenzwerts vorhanden, kann es nicht alle Bindungsstellen der an die entsprechenden Antikörper im Teststreifen gebundenen Partikel sättigen.
Die an Antikörper gebundenen Partikel werden vom immobilisierten Konjugat eingefangen, und es erscheint ein sichtbares Farbband im Testbandbereich des entsprechenden Teststreifens.
Die farbige Linie bildet sich in dem relevanten Bereich nicht, wenn der Wirkstoffspiegel über dem Grenzwert liegt, da dann alle Bindungsstellen der relevanten Antikörper gesättigt sind.
Bei einer Urinprobe, die positiv auf die zu testende Droge getestet wurde, bildet sich aufgrund der Konkurrenz durch die Droge keine farbige Linie. Bei einer Urinprobe, die negativ auf die zu testende Droge getestet wurde, oder einer Probe, deren Drogenkonzentration unterhalb des Grenzwerts liegt, bildet sich hingegen eine farbige Linie im entsprechenden Testbereich.
Als Verfahrenskontrolle erscheint ein farbiger Streifen im entsprechenden Bereich, der anzeigt, dass die richtige Probenmenge verwendet wurde und dass eine Migration auf die Membran stattgefunden hat.
Reagenzien Jeder Streifen des Panels enthält an die Partikel gebundene monoklonale Mausantikörper und die entsprechenden Antikörper.
Der One Step Test Strip Panel (Urin) ist ein schneller Lateral-Flow-Immunoassay, der für jedes Medikament konjugiert ist.
Für die Kontrollbande werden Ziegenantikörper verwendet.
Probenentnahme und -vorbereitung Sammeln Sie die Urinprobe in einem sauberen, trockenen Behälter.
Es können Urinproben verwendet werden, die zu jeder Tageszeit gesammelt wurden.
Urinproben mit deutlichem Niederschlag sollten zentrifugiert, filtriert oder abgesetzt werden, um eine klare Probe für die Untersuchung zu erhalten.
Urinproben können bis zu 48 Stunden lang bei 2-8°C gelagert werden.
Zur Langzeitlagerung können die Proben eingefroren und unter -20°C gelagert werden.
Vor der Verwendung müssen die gefrorenen Proben aufgetaut und gründlich homogenisiert werden.
Anleitung zur Verwendung 1. Vor dem Öffnen der Verpackung auf Raumtemperatur bringen. Das Produkt aus der Verpackung nehmen und möglichst bald verwenden.
2. Entfernen Sie die Schutzkappe von den Teststreifen. Tauchen Sie das Produkt senkrecht, in Pfeilrichtung, für mindestens 10–15 Sekunden in die Urinprobe ein. Tauchen Sie das Produkt bis zur Höhe der Wellenlinien auf den Teststreifen ein, jedoch nicht darüber hinaus.
3. Setzen Sie die Kappe wieder auf das Gerät und legen Sie das Produkt waagerecht auf eine ebene, nicht saugfähige Oberfläche. Lesen Sie das Ergebnis nach 5 Minuten ab. Das Ergebnis nach 10 Minuten ist nicht mehr auswertbar.
Interpretation der Ergebnisse Negativ*: Im Kontrollbereich (C) erscheint ein farbiger Streifen und im Testbereich (T) ein zweiter, der für jedes Medikament ein negatives Ergebnis anzeigt.
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass die Konzentration des betreffenden Arzneimittels im Urin unterhalb der Nachweisgrenze für dieses spezifische Arzneimittel liegt.
*Der Farbton im Testbereich (T) kann variieren, sollte aber immer dann als negativ betrachtet werden, wenn eine schwache Farblinie erscheint. Positiv: Im Kontrollbereich (C) erscheint eine farbige Linie, die im Testbereich (T) für jedes Medikament fehlt und ein positives Ergebnis anzeigt.
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass die Konzentration des betreffenden Arzneimittels im Urin über dem Nachweisgrenzwert für dieses spezifische Arzneimittel liegt.
Ungültig: Das Kontrollband (C) erscheint nicht.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für das Ausbleiben des Kontrollbandes könnten ein unzureichendes Probenvolumen oder ein fehlerhaftes Analyseverfahren sein.
Überprüfen Sie die Vorgehensweise und wiederholen Sie den Test mit einem neuen Panel.
Sollte das Problem weiterhin bestehen, stellen Sie die Verwendung des Kits sofort ein und wenden Sie sich an Ihren lokalen Händler.
Sollte der Test positiv ausfallen, vermeiden Sie aggressives Verhalten und suchen Sie ruhig das Gespräch mit der betreffenden Person.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder einem Psychologen beraten oder wenden Sie sich an den für Ihre Region zuständigen Dienst.
Qualitätskontrolle Der Test beinhaltet ein internes Kontrollsystem, das aus dem roten Band im Kontrollbereich (C) besteht.
Das Auftreten dieses Bandes bestätigt, dass der Test korrekt mit einem ausreichenden Probenvolumen durchgeführt wurde, dass die Membranabsorptionsfähigkeit ausreichend war und dass das Verfahren korrekt war.
Standardkontrollen sind im Kit nicht enthalten; es wird jedoch empfohlen, positive und negative Kontrollen gemäß guter Laborpraxis zu testen, um das Testverfahren zu bestätigen und seine korrekte Durchführung zu überprüfen.
Grenzen 1. Der Urinteststreifen liefert lediglich ein vorläufiges qualitatives Ergebnis. Eine zweite Analysemethode ist erforderlich. Bei einem positiven Testergebnis sind Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GC/MS) die bevorzugten Bestätigungsmethoden.
2. Technische oder verfahrenstechnische Fehler sowie im Urin vorhandene Störsubstanzen können zu fehlerhaften Ergebnissen führen.
3. Verunreinigungen wie Bleichmittel und/oder Alaun können in der Urinprobe enthalten sein und unabhängig von der verwendeten Analysemethode zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Bei Verdacht auf das Vorhandensein solcher Substanzen sollte der Test mit einer weiteren Urinprobe wiederholt werden.
4. Ein positives Ergebnis weist auf das Vorhandensein des Arzneimittels oder seiner Metaboliten hin, gibt aber keinen Aufschluss über den Grad der Vergiftung, die Art der Verabreichung oder die Konzentration im Urin.
5. Ein negatives Ergebnis bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Urinprobe drogenfrei ist. Ein negatives Ergebnis kann auch dann auftreten, wenn die Droge zwar vorhanden ist, die Konzentration jedoch unterhalb des Nachweisgrenzwerts liegt.
6. Der Test kann nicht zwischen dem Medikament und einem Arzneimittel mit demselben Wirkstoff unterscheiden. Falsch-positive Ergebnisse können durch bestimmte Medikamente verursacht werden.
Format • 1 Urinbehälter.
• 1 Kokain-Drogentest.
• Packungsbeilage.